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EMS

 

 

 

    Der EMS  Stromimpuls

    Moderne transportable EMS-Geräte stellen einen biphasisch asymmetrischen Stromimpuls zur Verfügung. Bei diesen Impulsen ist der Strom nicht symmetrisch zur Nulllinie. Sie sind den Hochvolt Strömen sehr ähnlich.

asym

 

Die Stromflusszeit T der Impulse variiert zwischen 50 – 300 µs (0,05 -0,3 ms).

Durch ihre polare Wirkung sind die Vorteile von Anode und Kathode nutzbar.

 

 

 

 

 

    Die Behandlung mit EMS

    Wegen der relativ kurzen Stromflusszeit, kann mit EMS, nur vollständig innervierte Muskulatur behandelt werden. Paretische Muskulatur reagiert nicht auf EMS. Sie benötigt Einzelimpulse, mit wesentlich längeren Stromflusszeiten (z.B. leichte Parese T=75 ms!).

    Ein großes Anwendungsgebiet ist die Sporttherapie. Hier sind gute Erfolge durch die Elektrogymnastik zu verzeichnen. Dabei wird der, durch EMS stimulierte Muskel, aktiv mit angespannt.

    Unsere Muskulatur besteht aus Mischfasern. Es sind immer Typ I und Typ II Fasern, vorhanden. Bei einer Atrophie bauen  zuerst die Typ II Fasern ab, wodurch ein großer Teil der Schnellkraft  verloren geht. Danach sind auch die Typ I Fasern betroffen, welches mit einem Verlust an Ausdauerleistung einhergeht.

     

    Ean616s gilt der Grundsatz:

je stärker die Atrophie desto größer die Stromflusszeit und umso niedriger die Frequenz.

     

     

    Zur Förderung der Schnellkraft werden Ströme mit Frequenzen über 35 Hz verwendet. Sie stimulieren besonders die  Typ II Fasern.

    Trainingsintervall:

    5 s Kontraktion, 10 s Pause; 3-mal täglich 20 Min.

     

    Zur Förderung der Ausdauer werden Ströme mit Frequenzen unter 35 Hz verwendet. Sie stimulieren besonders die  Typ I Fasern.

    Trainingsintervall:

    5 s Kontraktion, 10 s Pause; 3-mal täglich 20 Min.

     

     Zur Förderung der Kraft und zum Muskelaufbau, in Verbindung mit der Elektrogymnastik, werden Ströme mit einer Frequenz  von 50 Hz verwendet. Sie stimulieren besonders die  Typ II Fasern.

    Trainingsintervall:

    10 s Kontraktion, 30 s Pause; 3-mal täglich 20 Min.

     

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    Die Dosierung:

    Die Elektroden sind bipolar auf dem Muskel zu platzieren. Die Intensität ist so hoch einzustellen bis eine motorische Reaktion eintritt, der Muskel soll sich kräftig anspannen.

    Nur ein Kribbeln reicht nicht aus!

    Behandlungsintervall:

    Täglich, bis zu 3-mal

     

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    Die Kontraindikationen

    Es gelten die allgemeinen Kontraindikationen der ET.

     

     

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